31. Mai 2013: Pacaya, Guatemala, 2'552 m. Der Vulkan ist explosiv ausgebrochen und hat Lava und Asche ausgeworfen. Die Aschewolke erreichte eine Höhe von 2 km. Es sind keine Berichte über Schäden bekannt.


15. Mai 2013: Popocatepetl, Mexiko, 5'426 m. Beim Popocatepetl haben sich innerhalb der letzten 24 Stunden über 22 kleinere Ascheexplosionen ereignet. Die Aschewolke erreichte zeitweise eine Höhe von 3,5 km. Die Messinstrumente auf dem Vulkan signalisieren, dass sich Magma der Oberfläche nähert und jederzeit mit einem grösseren Ausbruch gerechnet werden muss. Die Evakuierung von mehreren Tausend Bewohnern im Umkreis des Vulkans wird vorbereitet. Eine Sperrzone von 12 km rund um den Berg bleibt in Kraft. Aschefall wurde in verschiedenen Dörfern rund um den Vulkan bis in eine Entfernung von 23 km registriert. Lavabrocken wurden bis in eine Entfernung von 1 km vom Krater ausgeworfen. Das zuständige Vulkanobservatorium erhöhte die Warnstufe auf Level 3.


13. Mai 2013: Pavlof, Alaska, USA, 2'519 m. Bei einer explosiven Eruption des Vulkans ist eine Aschewolke mit einer Höhe von 6 km entstanden. Ein Lavastrom ergiesst sich über die Nordost-Flanke des Kraters. Die Interaktion von Lava und Schmelzwasser lässt Schutt- und Asche-Lawinen entstehen.


7. Mai 2013: Mayon, Philippinen, 2'462 m. Auf dem Vulkan sind bei einem schwachen Ausbruch 5 Menschen getötet und 7 weitere verletzt worden. Die Bergsteiger sind an toxischen Gasen erstickt oder von herabfallenden Gesteinsbrocken erschlagen worden. Die Touristen waren bereits auf dem Abstieg vom Gipfel, als sich im Krater eine kleinere Explosion ereignete. Es gab keinerlei Hinweise auf einenn möglichen Ausbruch des Vulkans. Die Aschewolke hatte eine Höhe von ca. 500 m.


7. Mai 2013: Cleveland, Alaska, USA, 1'730 m. Der Vulkan hat bei einem Ausbruch eine Aschewolke mit einer Höhe von 4,5 km ausgestossen. Auf Grund der vorherrschenden Winde bewegte sich die Asche in ostnordöstliche Richtung. Auf Grund der Lage des Vulkans in einem von Flugzeugen stark frequentierten Gebiet wurden die Flugrouten nach Norden umgeleitet. Es wurden 3 Explosionen registriert, wobei die zweite von Satelliten erkannt wurde. Der Tremor wurde vom vulkanischen Observatorium in Okmok aufgezeichnet.


14. April 2013: Popocatepetl, Mexiko, 5'426 m. Der Vulkan hat bei einer explosiven Eruption eine Aschewolke mit einer Höhe von 400 m ausgestossen. Auf Grund der vorherrschenden Winde bewegte sich die Asche in nordöstliche Richtung. Es sind keine Schäden oder Opfer zu beklagen.


27. März 2013: Lokon, Sulawesi, Indonesien, 1'580 m. Der Vulkan hat bei einer explosiven Eruption eine Aschewolke mit einer Höhe von 2 km ausgestossen. Es sind keine Schäden oder Opfer zu beklagen.


8. März 2013: Indonesien, Java, Tangkubanparahu, 2'084 m. Der Vulkan ist explosiv ausgebrochen und hat Lava und eine Aschewolke mit einer Höhe von 500 m ausgestossen. Es wurden mehrere Hundert Personen evakuiert. Das zuständige Vulkanobservatorium erklärte eine Sperrzone von 1,5 km um den Vulkankrater.


7. März 2013: Popocatepetl, Mexiko, 5'426 m. Der Vulkan hat eine Asche- und Gaswolke mit einer Höhe von über 1 km ausgestossen.


7. März 2013: Aetna, Italien, 3'330 m. Am Aetna hat sich ein weiterer paroxysmaler Ausbruch mit mächtigen Lavafontänen ereignet. Die Lavafontänen erreichten eine Höhe von mehreren 100 m.


22. Februar 2013: Aetna, Italien, 3'330 m. Am Aetna haben sich 4 Ausbrüche mit Lavafontänen ereignet. Mehrere Lavaströme ergossen sich über die Flanken des Vulkans ins Valle del Bove. Die Lavafontänen erreichten eine Höhe von über 100 m und die Dampf- und Asche-Wolke war bis zu 9 km hoch.


13. Februar 2013: Manam, Papua Neu Guinea, 1'807 m. Beim Manam hat sich eine mächtige Explosion ereignet, wobei eine Dampf- und Aschewolke mit einer Höhe von 10 km entstand.


4. Februar 2013: Paluweh, Flores, Indonesien, 875 m. Beim Rokatenda ereignete sich eine kräftige Eruption, bei welcher sich eine Aschewolke mit einer Höhe von 3 bis 4 km bildete. Grosse Teile der Insel Flores wurden mit einer Ascheschicht bedeckt. Nach Medienberichten wurden 2'000 Menschen evakuiert. Die Warnstufe wurde vom zuständigen Vulkanobservatorium von 3 auf 4 erhöht.


2. Februar 2013: Colima, Mexiko, 3'850 m. Die seismischen Aktivitäten des Vulkans haben sich in den vergangenen Tagen deutlich verstärkt und ein explosiver Ausbruch führte zu einer über 6 km hohen Aschewolke, welche sich in nordöstliche Richtung ausbreitete. Die Aktivitäten verursachten den Niedergang von glühenden Lavabrocken auf den Hängen des Vulkans und der alte Lavadom, welcher sich über mehrere Monate gebildet hatte, wurde zerstört. Es sind keine Meldungen über Schäden oder Opfer bekannt.


1. Februar 2013: Lokon, Sulawesi, Indonesien, 1'580 m. Der Vulkan stiess eine 800 m hohe Gas- und Asche-Wolke aus.


25. Januar 2013: El Reventador, Ecuador, 3'562 m. Der Vulkan stiess eine 2 km hohe Gas- und Asche-Wolke aus. Im Krater wurden Lavafontänen beobachtet und an den Hängen des Vulkans ergiesst sich ein Lavastrom. Die seismischen Geräte des zuständigen Vulkanobservatoriums registrierten in den letzten Tagen eine zunehmende Häufigkeit der für Magmabewegungen im Vulkan typischen Erschütterungen (Tremors). Es besteht keine Gefahr für die lokale Bevölkerung.


23. Januar 2013: Tavurvur, Papua Neu Guinea, 688 m. Der Vulkan ist explosiv ausgebrochen und hat Aschewolken bis in eine Höhe von 500 m ausgestossen. Der Luftverkehr wurde beeinträchtigt und mehrere Flüge wurden gestrichen. Es besteht keine Gefahr für die lokale Bevölkerung.


19. Januar 2013: Italien, Stromboli, 924 m. Seit mehreren Tagen ist der Stromboli ungewöhnlich aktiv. Dies veranlasste die örtlichen Behörden, die 500 Bewohner der Insel zu informieren, dass die aktuelle Ausbruchsserie keine Gefahr für sie darstellt. Die Eruptionen ereigneten sich in Intervallen von 30 Minuten. Nach heftigen Explosionen ist ein Teil der Nordflanke des Kraterkegels abgerutscht und hat eine große Bresche in der Kraterwand hinterlassen. Zeitweise bewegten sich 3 Lavaströme über die Sciara del Fuoco, zur Zeit ist nur noch einer davon aktiv und könnte das Meer erreichen.


12. Januar 2013: Papua Neu Guinea, Manam, 1'807 m. Am frühen Morgen ereignete sich eine schwere Eruption, bei welcher eine Asche- und Gaswolke mit einer Höhe von mindestens 14 km entstand. Bis anhin sind keine Bilder oder genaueren Berichte verfügbar, da die Vulkaninsel sehr abgelegen ist und die gesamte Bevölkerung bereits nach heftigen Eruptionen des Vulkans im Jahr 2004 vollständig evakuiert wurde.


8. Januar 2013: Mexiko, Colima, 3'850 m. Bei einer phreatischen Explosion entstand eine Dampf- und Aschewolke mit einer Höhe von 2,5 km. Die zuständigen Behörden ordneten die Evakuierung von Touristen im Nationalpark des Vulkans an. Es gibt keine Berichte über Schäden.