V U L K A N E / V O L C A N O E S

PERMANENT AKTIVE VULKANE / VOLCANOES WITH ONGOING ERUPTIVE ACTIVITY

Sabancaya, Peru

Ubinas, Peru

Reventador, Ecuador

Popocatepetl, Mexiko


AKTUELLSTE AUSBRÜCHE / LATEST ERUPTIONS

12. Januar 2020: Philippinen, Luzon, Taal, 331 m. Die seismischen Aktivitäten im Gebiet des Vulkans erhöhten sich seit 28. März 2019 nach rund 43 Jahren Ruhephase. Am 12. Januar ereigneten sich die ersten phreatischen Eruptionen. Die ersten Ausbruchsaktivitäten waren auf verstärkten Austritt von Dampf aus 5 Schloten im Hauptkrater des Vulkan geprägt. Am Nachmittag intensivierte sich die Aktivität deutlich. Die Aschewolke erreichte eine Höhe von 10 bis 15 km, das zuständige Vulkanobservatorium registrierte Tremors und es ereigneten sich Erdstösse, welche zu Rissen im Boden führten. Die Evakuierung eines ersten Teils der lokalen Bevölkerung von rund 6'000 Personen wurde angeordnet. Der intensive Aschefall führte zu umgestürzten Bäumen. Der Aschefall erreichte die 75 km nördlich gelegene Stadt Quezon City sowie den 56 km entfernten Flughafen von Manila, welcher vorübergehend geschlossen wurde. Inzwischen wurde auch der Ausstoss von Magma registriert. An der Nordflanke öffneten sich einige neue Spalten aus welchen Lavafontänen mit einer Höhe von 500 m ausgestossen wurden. Die Strom- und Wasserversorgung ist in einigen Gebieten eingeschränkt, mehrere Verkehrswege durch umgestürzte Bäume und Risse unpassierbar. Der Ausstoss von Schwefeldioxid erreicht rund 5'300 Tonnen pro Tag. Die Bevölkerung von rund 82'000 Personen im Umkreis von über 14 km um den Krater wurde in 244 Evakuationszentren verbracht. Inzwischen wurden mindestens 446 vulkanische Erdbeben registriert, wovon etwa 156 verspürt werden konnten. Die Ernte in weiten Teilen des umliegenden Landes ist vollständig zerstört, ebenfalls Teile der Infrastruktur. Der Kratersee ist verdampft und nicht mehr existent.


9. Dezember 2019: Neuseeland, White Island, 321 m. Der Insel-Vulkan White Island brach nach Angaben der Behörden gegen 14.11 Uhr Ortszeit ohne Vorwarnung aus. Auf Bildern einer Beobachtungskamera ist zu sehen, wie sich kurz zuvor noch eine grössere Gruppe von Wanderern in unmittelbarer Nähe des Kraters aufhält. Nach vorläufigen Angaben der zuständigen Behörden ist von 5 Toten und mindestens 18 Verletzten, welche mit schweren Verbrennungen von der Insel evakuiert wurden, auszugehen. Allerdings befanden sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs insgesamt rund 50 Menschen auf respektive im Krater des Vulkans. Kontrollflüge mit Helikoptern der Polizei und Suchtrupps haben keine Hinweise auf weitere Überlebende ergeben, was darauf hindeutet, dass die Zahl der Todesopfer noch ansteigen wird.


19. Juli 2019: Aetna, Italien, Sizilien, 3'295 m. Aus dem neuen Südostkrater fliesst ein Lavastrom. Zudem ist der östlichste Schlot strombolianisch aktiv. Der Nordostkrater stiess sporadisch Aschewolken aus, die bis zu 300 m hoch aufstiegen. Für kurze Zeit öffnete sich eine Spalte im Nordosten des neuen Südostkraters und es bildete sich ein Lavastromn. Die Lava fliesst ins Valle del Bove, womit vorerst keine Menschen in Gefahr sind. Seit kurzem stösst der Nordostkrater vermehrt helle Aschewolken aus, was darauf schliessen lässt, dass überwiegend altes Material ausgestossen wird. Die glühende Tephra wird in eine Höhe von etwa 100 m ausgeworfen. Die Aschewolke hat inzwischen eine Höhe von 3'650 m erreicht.

Ätna Ätna


4. Juli 2019: Italien, Stromboli, 924 m. An der südlichen Seite des Zentralkraters des Vulkans ereigneten sich zwei starke explosive Ausbrüche. Es entstand eine Aschewolke mit einer Höhe von etwa 5 km. Herabfallende Lavabrocken entzündeten Brände an den Hängen des Vulkans. Die Insel ist zu dieser Jahreszeit stark von Touristen besucht. Ein Wanderer wurde beim Ausbruch getötet. Die Behörden veranlassten die Evakuierung von Teilen der Inselbevölkerung sowie von etwa 1'000 Touristen. Einige Menschen flüchteten in Panik ins Meer. Die entstandenen Feuer wurden inzwischen mit Löschflugzeugen bekämpft.


22. Juni 2019: Russland, Kurilen, Raikoke, 551 m. Der Vulkan Raikoke bildet eine kleine, ovale Insel in der Kurilen-Kette. Sein Krater hat eine Tiefe von 200 m und einen Durchmesser von 700 m. Am frühen Morgen des 22. Juni 2019 gegen 4 Uhr Ortszeit ereignete sich eine schwere Eruption. Die aufsteigende Aschewolke wurde von mehreren Satelliten sowie Astronauten der internationalen Raumstation ISS beobachtet. Schätzungen zufolge erreichte sie eine Höhe von 13 bis 17 km. Eine separate Wolke, welche massgeblich aus grossen Mengen von Schwefeldioxid besteht, wurde ebenfalls von Satelliten beobachtet. Es ist nicht von Schäden oder Opfern auszugehen, da die Vulkaninsel unbewohnt ist. Die letzten Ausbrüche des Vulkans ereigneten sich am 15. Februar 1924 sowie in den Jahren 1765 und 1778, bei welchem 15 Todesopfer zu beklagen waren und das obere Drittel des Vulkans zerstört wurde. In den Tagen bis zum 25. Juni 2019 ereigneten sich weitere schwere Ausbrüche.


Aetna, Italien, Sizilien, 3'295 m

31. Mai 2019: Aetna, Italien, Sizilien, 3'295 m. An der Basis des Südostkraters öffnete sich eine Spalte, aus welcher Lava austritt und es entstanden zwei Lavaströme. Intensiver Aschefall begleitete den Ausbruch, der sich im Laufe der letzten Woche mit erhöhter seismischer Aktivität ankündigte.


9. Februar 2019: Indonesien, Sulawesi, Karangetang, 1'797 m. Die aktuelle Ausbruchsphase des Vulkans begann im November 2018 mit erhöhter seismischer Aktivität. Es bildete sich ein Lavadom und mehrmals wälzten sich pyroklastische Ströme über die Hänge des Vulkans. Am 2. Februar 2019 ergoss sich ein Lavastrom mit einer Länge von 2,5 km über den Nordnordwesthang, welcher inzwischen die Küstenstrasse unterbrach und am 5. Februar die Küste erreichte. Am 8. Februar begann die Evakuierung von 1'500 Einwohnern aus Dörfern im Umkreis von 2,5 km um den Krater.


1. Januar 2019: Indonesien, Anak Krakatau, 813 m. Der Vulkan kommt weiterhin nicht zur Ruhe: Auch am Neujahrstag spuckte er Rauch und Asche, wie Bilder der indonesischen Küstenwache zeigen. Dabei hat der Vulkan bei seinem katastrophalen Ausbruch am 23. Dezember 2018 zwei Drittel seiner Höhe verloren, wie Satellitenbilder der japanischen Raumfahrtbehörde nahelegen. Statt 338 Meter ist der Vulkan nun nur noch 110 Meter hoch. Durch die Eruptionen rutschten etwa 150 Millionen Kubikmeter Gestein und lockeres Sediment ins Meer, die letztlich tödliche Tsunamis an den umliegenden Küsten verursachten. Mehr als 400 Menschen starben durch die Flutwellen. Etwa zwei Quadratkilometer der Vulkaninsel verschwanden laut Berechnungen basierend auf den Satellitenbildern.


30. Dezember 2018: Indonesien, Bali, Agung, 2'997 m. Der Vulkan brach während 3 Minuten aus und stiess eine Aschewolke mit einer Höhe von 700 m aus. Einwohner umliegender Dörfer wurden sicherheitshalber evakuiert. Die zuständigen Behörden erklärten ein Gebiet mit einem Radius von 4 km um den Krater als Sicherheitszone. Mehrere Dörfer in der Nähe des Vulkans wurden mit Asche bedeckt.


Aetna, Italien, Sizilien, 3'295 m

24. Dezember 2018: Aetna, Italien, Sizilien, 3'295 m. Ein Ausbruch des Vulkans löste eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 3 km aus. Die auf dem Vulkan installierten seismischen Messstationen restrierten über 130 Erdbeben, das stärkste davon mit einer Magnitude von 4,0 innerhalb von 4 Stunden. Die Eruption ereignete sich bei einer Seitenspalte des Vulkans. Es handelt sich um die erste derartige Eruption seit 10 Jahren. Nach Medienberichten sind keine Schäden und keine Opfer zu beklagen, allerdings mussten einige Wanderer vom Vulkan evakuiert werden. Der Flughafen von Catania wurde vorübergehend für sämtlichen Flugverkehr gesperrt.


23. Dezember 2018: Indonesien, Anak Krakatau, 813 m. Eine heftige Eruption des Vulkans löste eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 15 km sowie einen Tsunami mit einer Höhe von etwa 3 m aus. Nach vorläufigen Angaben der Katastrophenschutzbehörde sind mindestens 429 Menschen ums Leben gekommen und über 1'500 verletzt worden. 150 weitere Menschen gelten als vermisst. Getroffen wurden Küstenstriche zu beiden Seiten der als Sundastrasse bekannten Meerenge, die die beiden Inseln Sumatra und Java trennt, darunter die Strände in Pandeglang, Serang und Süd-Lampung. Dutzende Gebäude wurden den Angaben zufolge zerstört. Die Flutwellen trafen im Süden Sumatras und im Westen Javas an Land, ohne dass die Menschen dort vorab gewarnt wurden. Einige der am heftigsten getroffenen Gegenden befinden sich in Banten, wo es viele Strandunterkünfte für Touristen gibt. Mindestens 430 Häuser, neun Hotelanlagen, zehn Schiffe und Dutzende Autos wurden beschädigt. Schwere Tsunami-Schäden wurden unter anderem vom Urlauberstrand Carita gemeldet. Laut der Indonesischen Agentur für Geophysik war die Ursache vermutlich ein Ausbruch des in der Sundastrasse liegenden Vulkans Anak Krakatau, der wiederum einen Unterwasser-Erdrutsch zur Folge hatte. Demnach ereignete sich die Eruption am Samstagabend um 21.03 Uhr (Ortszeit), 24 Minuten später sei der Tsunami dann auf Land getroffen.


9. Dezember 2018: Papua Neu Guinea, Manam, 1'807 m. Bei einer heftigen Eruption des Vulkans wurde eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 15 km ausgestossen. Pyroklastische Ströme ergiessen sich über die Hänge. Bereits in den letzten Monaten ist der Vulkan wiederholt ausgebrochen, eine Ortschaft musste evakuiert werden. Die Aschewolke gefährdet den lokalen Flugverkehr, die zuständigen Behörden erliessen entsprechende Warnmeldungen.


18. November 2018: Guatemala, Fuego, 3'763 m. Bei einer erneuten Eruption des Vulkans wurden glühende Steine und Magma in eine Höhe von bis zu 400 ausgeworfen. Es handelt sich um den fünften Ausbruch des Vulkans im Jahr 2018. Ein Lavastrom erreichte eine Länge von 3 km. Vom zuständigen Vulkanobservatorium wurden 8 bis 17 Explosionen pro Stunde registriert. Die Aschewolke erreichte eine Höhe von 3,2 km und bewegte sich bis in eine Entfernung von 20 bis 60 km in westliche und südwestliche Richtung. Der Aschefall erreichte die Orte Morelia, Santa Sofia, Sangre de Cristo und Finca Palo Verde. Einige Strassen in der Umgebung des Vulkans mussten geschlossen werden und die Evakuierung von 3'925 Bewohnern naheliegender Gebiete wurde begonnen, da sich pyroklastische Ströme über die Hänge ergossen.


13. Juni 2018: Indonesien, Bali, Agung, 2'997 m. Bei einem Ausbruch des Vulkans entstand eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 2 km. Es sind vorerst keine Meldungen über Schäden oder Opfer bekannt. Anwohner und Besucher sollten sich aus einer Gefahrenzone von 4 km rund um den Vulkan fernhalten, wie Vertreter des zuständigen Geologischen Instituts warnten. Die Alarmstufe beliessen die Behörden auf dem zweithöchsten Niveau.


3. Juni 2018: Guatemala, Fuego, 3'763 m. Der schwerste Ausbruch des Vulkans seit 1974 hat nach letzten Informationen mindestens 110 Todesopfer gefordert, knapp 200 weitere Personen werden nachwievor vermisst. Wie inzwischen bekannt wurde, hatte der nationale Katastrophenschutz (Conred) die Empfehlung der Seismologen, das unmittelbar um den Vulkan liegende Gebiet sofort zu evakuieren, über viele Stunden ignoriert. Insgesamt sind 1,7 Millionen Menschen von dem Vulkanausbruch betroffen. 3'000 Menschen wurden inzwischen aus den gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht. Der grösste der zahlreichen pyroklstischen Ströme erreichte an der südsüdöstlichen Flanke des Vulkankegels eine Länge von über 10 km. Bilder des Vulkankraters deuten darauf hin, dass sich ein seitlich gerichteter Ausbruch ereignete, welcher vorerst eine Aschewolke mit einer Höhe von über 10 km produzierte, welche in der Folge bei einer Höhe von 5 bis 6 km stagnierte. Ein Teil der Südostflanke des Vulkans ist eingebrochen.


17. Mai 2018: Kilauea, Hawaii, USA, 1'222 m. Nach einer schweren Explosion am Gipfelkrater des Vulkans entstand eine riesige Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 10 km. Die Wolke zog in Richtung Nordosten. Die Alarmstufe Rot für den Flugverkehr wurde aufrechterhalten. Bewohner waren nach der Explosion aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Die Behörden warnten zudem vor weiteren explosionsartigen Ausbrüchen, was es zu noch heftigerem Ascheregen führen könnte.


4. Mai 2018: Kilauea, Hawaii, USA, 1'222 m. Bereits seit Mitte März sammelte sich unter dem Pu'u O'o-Krater Magma an. Es wurden starke Bodendeformationen gemessen. Anfang April stieg der Pegel des Lavasees im Halemaumau-Krater an und überflutete den Kraterboden mehrmals. Ab 1. Mai begann das Magma unterirdisch in Richtung Küste abzufliessen, wobei sich im Bereich der Leilani Estates und Lalipuna Gardens, zwei Wohngebieten unweit der Küste, drei Risse mit einer Länge von etwa 150 m bildeten, aus welchen vorerst allerdings nur kleine Mengen Lava austreten. Ein Erdbeben der Magnitude 5,1 erschütterte das Gebiet. Die Lava fliesst derzeit nur bis jeweils einige 10 m beiderseits des Risses. Es wurden inzwischen über 1'800 Personen evakuiert. Am 4. Mai ereigente sich ein weiteres starkes Erdbeben der Magnitude 6,9. Das Epizentrum lag etwa 30 km südlich von Hilo in einer Tiefe von 5 km. Zwei Häuser wurden inzwischen zerstört, aber es liegen vorerst keine Berichte über Opfer vor.


2. Mai 2018: Marapi, Sumatra, Indonesien, 2'891 m. Im Krater des Vulkans haben sich mehrere phreatische Eruptionen ereignet, bei welchen bis zu 300 m hohe Aschewolken entstanden.


30. April 2018: Ibu, Halmahera, Indonesien, 1'325 m. Bei einer Eruption des Vulkans entstand eine 500 m hohe Aschewolke, die sich auf Grund der vorherrschenden Winde in östliche Richtung bewegte. Das zuständige Vulkanobservatorium erliess eine Warnung und verordnete eine Sperrzone von 3,5 km um den Krater.


10. März 2018: Kirishimayama. Shinmoedake Krater, Japan, 1'700 m. Seit 1. März haben sich mehrere grosse Ausbrüche ereignet. Die neuen Aktivitäten wurden durch Erdbeben angekündigt und am 10. März ereignete sich die grösste Eruption des Vulkans seit 7 Jahren, wobei eine über 3 km hohe Aschewolke ausgestossen wurde. Die Schwefeldioxid-Emissionen erreichten nach Messungen des zuständigen Vulkanobservatoriums zeitweise bis zu 5'500 Tonnen pro Tag. Der intensive Aschefall erreichte Dörfer und Städte in bis zu 12 km Entfernung vom Vulkan. Mehrere Flughäfen mussten geschlossen werden und eine Flugverbotszone wurde verhängt.


20. Februar 2018: Sinabung, Sumatra, Indonesien, 2'460 m. Bei einem grossen Ausbruch des Vulkans wurde eine 7 km hohe Aschewolke ausgestossen. In fünf Distrikten rund um den Vulkan betrug die Sicht zeitweise nur noch fünf Meter. Pyroklstische Ströme erreichten eine Länge von bis zu 4,9 km und reichten bis in evakuierte Dörfer. Es sind keine Meldungen über Opfer bekannt. Die Eruption zerstörte den Lavadom und Teile der alten Kraterwand des Vulkans. Nach Schätzungen der örtlichen Vulkanologen betrug das Volumen des Lavadoms rund 1,6 Million Kubikmeter.


24. Januar 2018: Kusatsu-shiransen, Honshu, Japan, 2'165 m. Bei einem Ausbruch des Vulkans wurden 7 Skifahrer verletzt und ein weiterer wurde getötet. Bei der Eruption wurden Lavabrocken ausgestossen und durch die Erschütterungen des Ausbruchs wurde eine Lawine ausgelöst. Die ausgeworfenen Gesteinsbrocken trafen eine Seilbahngondel und verletzten 4 Personen. Ebenfalls beschädigt wurde eine Lodge, aus welcher kurz zuvor etwa 100 Personen evakuiert wurden.


24. Januar 2018: Mayon, Philippinen, 2'462 m. Eine weitere schwere Eruption des Vulkans löste pyroklastische Ströme und bis zu 5 Kilometer hohe Aschewolken aus. Die Lavafontäne am Krater des Vulkans erreichte eine Höhe von bis zu 700 m. Die örtlichen Behörden erweiteren die unmittelbare Gefahrenzone auf einen Radius von 9 km um den Vulkan. Nach letzten Medienberichten haben über 74'000 Einwohner das Umland des Vulkans fluchtartig verlassen. Es liegen vorerst keine Meldungen über Schäden oder Opfer vor.


13. Januar 2018: Mayon, Philippinen, 2'462 m. Eine starke Eruption des Vulkans löste eine Aschewolke mit einer Höhe von über 2'500 m aus. 34'000 Einwohner von umliegenden Dörfern wurden evakuiert. Es liegen keine Meldungen über Schäden oder Opfer vor.


6. Januar 2018: Kadovar, Papua Neu Guinea, 365 m. Beim Vulkan Kadovar auf der gleichnamigen Vulkaninsel (früher bekannt unter dem Namen Blosseville Island) wurden von Bewohnern von Nachbarinseln Aschewolken beobachtet. Die in der Bismarck-See, etwa 25 km nördlich der Küste von Papua Neu Guinea liegende Insel, hat einen Durchmesser von rund 2 km. Die letzte bekannte Aktivität des Vulkans datiert vom 6. bis 19. März 1981, als ebenso wie in den Jahren 1976 bis 1977 orange Verfärbungen des Meeres vor der Küste der Vulkaninsel beobachtet wurden. Inzwischen wurden die rund 600 Bewohner der kleinen Insel evakuiert. Die Aschewolke erreichte eine Höhe von knapp über 2 km.


27. Dezember 2017: Indonesien, Sumatra, Sinabung, 2'460 m. Der stärkste Ausbruch des Vulkans in diesem Jahr führte zu pyroklastischen Strömen mit einer Länge zwischen 3,5 und 4,5 km sowie einer Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 4,3 km. Es sind keine Meldungen über Schäden oder Opfer bekannt.


24. November 2017: Indonesien, Bali, Agung, 2'997 m. Ein Ausbruch des Vulkans entstand eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 1'500 m. Es sind vorerst keine Meldungen über Schäden oder Opfer bekannt.


28. September 2017: Indonesien, Bali, Agung, 2'997 m. Bereits am 22. September wurden am Agung erhöhte seismische Aktivitäten gemessen, worauf von den zuständigen Behörden eine Sicherheitszone von 9 respektive 12 km um den Vulkan erklärt wurde. Auf Satellitenbildern wurden von Vulkanologen neue Gebiete mit erhöhter Temperatur und Risse im Krater entdeckt. Der Austritt von Dampf wurde intensiver und es entstand eine bis zu 200 m hohe Wolke. Am 26. September ereignete sich unter der Nordwest-Flanke des Vulkans ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4,2 in einer Tiefe von 5 km. Dies deutet auf Bewegungen von Magma innerhalb des Vulkans hin. Inzwischen haben sich rund 135'000 Menschen in Evakuationszentren in Sicherheit gebracht. Der letzte grosse Ausbruch des Vulkans ereignete sich vom 18. Februar 1963 bis 27. Januar 1964 und forderte mindestens 1'148 Todesopfer.


23. September 2017: Vanuatu, Ambae Island, Lombenben, 1'496 m. Auf der kleinen Pazifikinsel Ambae hat nach dem Ausbruch des Vulkans Lombenben die Zwangsräumung begonnen. Die gesamte Bevölkerung, 11'000 Kinder, Frauen und Männer, wird nun mit Booten auf Nachbarinseln gebracht. Der Schildvulkan brach zuletzt 2005 aus. Damals mussten 5'000 Personen ihre Häuser verlassen. Es dauerte drei Monate, bis die letzten Anwohner zurückkehren konnten. Am 24. September zeigten Fotos von Aufklärungsflugzeugen der neuseeländischen Luftwaffe eine Aschewolke über dem Vulkan sowie Lavafontänen in einem Krater des Vulkans. Es wurde von heftigem Aschefall in verschiedenen Teilen der Insel berichtet. Am 26. September wurde von der Regierung der Notstand ausgerufen, woraufhin 36 Schulen geschlossen wurden. Am 27. September waren 8'000 Einwohner in 35 Evakuationszentren untergebracht.


13. April 2017: Costa Rica, Poas, 2'708 m. Beim Vulkan Poas ereignete sich die grösste explosive Eruption seit Jahren. Die phreatische Eruption wurde massgeblich durch überhitztes Wasser im Bereich des Kratersees ausgelöst. Die Asche- und Dampfwolke erreichte eine Höhe von 500 bis 1000 m. Lavablöcke mit einem Durchmesser von bis zu 2 m wurden aus dem Krater geschleudert und das Visitor-Center wurde beschädigt. Am 18. April ereignete sich ein weiterer Ausbruch.


25. März 2017: Russland, Kamtschatka, Kambalny, 2'116 m. Der Vulkan ist zum ersten Mal seit 250 Jahren wieder ausgebrochen. Am Samstagmorgen hat der Vulkan eine sechs Kilometer hohe Rauch- und Aschesäule ausgestossen. Die Wolke erstreckte sich auf gut 160 Kilometer über den Pazifik. Die Gegend um den Vulkan ist weitestgehend unbewohnt, womit keine unmittelbare Gefahr für Menschen besteht. Der Kambalny ist der südlichste Vulkan auf der russischen Halbinsel Kamtschatka. Er liegt rund 230 Kilometer südwestlich der Gebietshauptstadt Petropawlowsk.


16. März 2017: Italien, Sizilien, Aetna, 3'330 m. Auf dem Vulkan hat sich eine phreatische Eruption ereignet. Als Folge des Flusses von Lava über ein Eisfeld hat sich eine Dampfexplosion ereignet, bei welcher mehrere Mitglieder einer Touristengruppe und Vulkanologen durch herumfliegende Eis- und Lavabrocken verletzt wurden.


2. März 2017: Italien, Sizilien, Aetna, 3'330 m. Nach einer längeren Ruhephase ist der Vulkan wieder ausgebrochen.


18. Januar 2017: Mexiko, Colima, 3'850 m. In den vergangenen Wochen ist der Vulkan mehrfach ausgebrochen. Seit Herbst 2016 wird eine verstärkte Aktivität beobachtet. Im Dezember gab es drei grosse Eruptionen, bei welchen mehrere Kilometer hohe Aschewolken ausgestossen wurden.


17. Januar 2017: Peru, Sabancaya, 5'967 m. In einer neuen Serie von Explosionen stösst der Vulkan gewaltige Asche- und Rauchwolken aus. Nachdem die Behörden für die Bewohner der Umgebung einen sogenannten „Aschestreualarm“ ausgerufen hatten, erklärte der technische und wissenschaftliche Ausschuss für vulkanisches Risiko-Management nun für 60 Tage den Notfall in den 17 Verwaltungsbezirken. Die meisten dieser Bezirke befinden sich im bei Touristen beliebten Colca-Tal. Der Sabancaya ist der aktivste Vulkan in Peru und Teil einer 20 Kilometer langen Nord-Süd-Kette von drei großen Stratovulkanen.


6. Januar 2017: USA, Fox Inseln, Aleuten, Bogoslof, 150 m. Der Vulkan hat mit einer explosiven Eruption eine weitere Aschewolke in eine Höhe von bis zu 12 km ausgestossen. Mehrere Piloten berichteten von entsprechenden Sichtungen.


3. Januar 2017: USA, Fox Inseln, Aleuten, Bogoslof, 150 m. Nachdem die letzten Ausbrüche des Vulkans 1992 beobachtet wurden, war bis Mitte Dezember 2016 keinerlei Aktivität festzustellen. Am 20. Dezember beobachteten dann plötzlich mehrere Piloten eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 10,3 km. Die Asche bewegte sich in südliche Richtung. Am 21. Dezember meldeten Satelliten und mehrere seismische Stationen auf umliegenden Vulkanen ein explosives Ereignis. Die Aschewolke erreichte etwa 10,7 km Höhe. Satelliten- beobachtungen ergaben, dass diese beiden Eruptionen das Aussehen der Vulkaninsel dramatisch veränderten. Am Nordostende der ursprünglichen Insel war eine neue, kleine Vulkaninsel entstanden. Am 23. und 26. Dezember ereigneten sich zwei weitere starke explosive Ausbrüche, welche jeweils zu Aschewolken mit einer Höhe von bis zu 9,1 km führten. Da der Vulkan in einer Zone mit regem Flugverkehr liegt, wurden entsprechende Warnungen herausgegeben.


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Reise 2005 Auvergne, Frankreich
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Reise 2006 Nissyros, Griechenland
Reise 2006 Teneriffa, Spanien
Reise 2007 Java Bali (Teil 1)
Reise 2007 Java Bali (Teil 2)
Reise 2008 Olot-Vulkanfeld, Spanien
Reise 2009 Sao Miguel Pico (Teil 1)
Reise 2009 Sao Miguel Pico (Teil 2)
Reise 2010 Italien
Reise 2011 Peru
Reise 2012 Island
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Reise 2015 La Reunion
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Update 13 vom 19. Mai 2018: Die Homepage besteht seit 17. Juli 2010 und hat VULKANE zum Thema. Alle Fotos auf meinen Reise-Seiten stammen von mir, alle anderen Fotos stammen von wissenschaftlichen, frei zugänglichen Seiten im Internet oder Pressemitteilungen.
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