V U L K A N E

AKTUELL PERMANENT AKTIVE VULKANE

Kilauea, Hawaii                                             Sinabung                                                    Sabancaya                                                  Mayon


AKTUELLSTE AUSBRÜCHE

13. Juni 2018: Indonesien, Bali, Agung, 2'997 m. Bei einem Ausbruch des Vulkans entstand eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 2 km. Es sind vorerst keine Meldungen über Schäden oder Opfer bekannt. Anwohner und Besucher sollten sich aus einer Gefahrenzone von 4 km rund um den Vulkan fernhalten, wie Vertreter des zuständigen Geologischen Instituts warnten. Die Alarmstufe beliessen die Behörden auf dem zweithöchsten Niveau.


3. Juni 2018: Guatemala, Fuego, 3'763 m. Der schwerste Ausbruch des Vulkans seit 1974 hat nach letzten Informationen mindestens 110 Todesopfer gefordert, knapp 200 weitere Personen werden nachwievor vermisst. Wie inzwischen bekannt wurde, hatte der nationale Katastrophenschutz (Conred) die Empfehlung der Seismologen, das unmittelbar um den Vulkan liegende Gebiet sofort zu evakuieren, über viele Stunden ignoriert. Insgesamt sind 1,7 Millionen Menschen von dem Vulkanausbruch betroffen. 3'000 Menschen wurden inzwischen aus den gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht. Der grösste der zahlreichen pyroklstischen Ströme erreichte an der südsüdöstlichen Flanke des Vulkankegels eine Länge von über 10 km. Bilder des Vulkankraters deuten darauf hin, dass sich ein seitlich gerichteter Ausbruch ereignete, welcher vorerst eine Aschewolke mit einer Höhe von über 10 km produzierte, welche in der Folge bei einer Höhe von 5 bis 6 km stagnierte. Ein Teil der Südostflanke des Vulkans ist eingebrochen.


17. Mai 2018: Kilauea, Hawaii, USA, 1'222 m. Nach einer schweren Explosion am Gipfelkrater des Vulkans entstand eine riesige Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 10 km. Die Wolke zog in Richtung Nordosten. Die Alarmstufe Rot für den Flugverkehr wurde aufrechterhalten. Bewohner waren nach der Explosion aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Die Behörden warnten zudem vor weiteren explosionsartigen Ausbrüchen, was es zu noch heftigerem Ascheregen führen könnte.


4. Mai 2018: Kilauea, Hawaii, USA, 1'222 m. Bereits seit Mitte März sammelte sich unter dem Pu'u O'o-Krater Magma an. Es wurden starke Bodendeformationen gemessen. Anfang April stieg der Pegel des Lavasees im Halemaumau-Krater an und überflutete den Kraterboden mehrmals. Ab 1. Mai begann das Magma unterirdisch in Richtung Küste abzufliessen, wobei sich im Bereich der Leilani Estates und Lalipuna Gardens, zwei Wohngebieten unweit der Küste, drei Risse mit einer Länge von etwa 150 m bildeten, aus welchen vorerst allerdings nur kleine Mengen Lava austreten. Ein Erdbeben der Magnitude 5,1 erschütterte das Gebiet. Die Lava fliesst derzeit nur bis jeweils einige 10 m beiderseits des Risses. Es wurden inzwischen über 1'800 Personen evakuiert. Am 4. Mai ereigente sich ein weiteres starkes Erdbeben der Magnitude 6,9. Das Epizentrum lag etwa 30 km südlich von Hilo in einer Tiefe von 5 km. Zwei Häuser wurden inzwischen zerstört, aber es liegen vorerst keine Berichte über Opfer vor.


2. Mai 2018: Marapi, Sumatra, Indonesien, 2'891 m. Im Krater des Vulkans haben sich mehrere phreatische Eruptionen ereignet, bei welchen bis zu 300 m hohe Aschewolken entstanden.


30. April 2018: Ibu, Halmahera, Indonesien, 1'325 m. Bei einer Eruption des Vulkans entstand eine 500 m hohe Aschewolke, die sich auf Grund der vorherrschenden Winde in östliche Richtung bewegte. Das zuständige Vulkanobservatorium erliess eine Warnung und verordnete eine Sperrzone von 3,5 km um den Krater.


10. März 2018: Kirishimayama. Shinmoedake Krater, Japan, 1'700 m. Seit 1. März haben sich mehrere grosse Ausbrüche ereignet. Die neuen Aktivitäten wurden durch Erdbeben angekündigt und am 10. März ereignete sich die grösste Eruption des Vulkans seit 7 Jahren, wobei eine über 3 km hohe Aschewolke ausgestossen wurde. Die Schwefeldioxid-Emissionen erreichten nach Messungen des zuständigen Vulkanobservatoriums zeitweise bis zu 5'500 Tonnen pro Tag. Der intensive Aschefall erreichte Dörfer und Städte in bis zu 12 km Entfernung vom Vulkan. Mehrere Flughäfen mussten geschlossen werden und eine Flugverbotszone wurde verhängt.


20. Februar 2018: Sinabung, Sumatra, Indonesien, 2'460 m. Bei einem grossen Ausbruch des Vulkans wurde eine 7 km hohe Aschewolke ausgestossen. In fünf Distrikten rund um den Vulkan betrug die Sicht zeitweise nur noch fünf Meter. Pyroklstische Ströme erreichten eine Länge von bis zu 4,9 km und reichten bis in evakuierte Dörfer. Es sind keine Meldungen über Opfer bekannt. Die Eruption zerstörte den Lavadom und Teile der alten Kraterwand des Vulkans. Nach Schätzungen der örtlichen Vulkanologen betrug das Volumen des Lavadoms rund 1,6 Million Kubikmeter.


24. Januar 2018: Kusatsu-shiransen, Honshu, Japan, 2'165 m. Bei einem Ausbruch des Vulkans wurden 7 Skifahrer verletzt und ein weiterer wurde getötet. Bei der Eruption wurden Lavabrocken ausgestossen und durch die Erschütterungen des Ausbruchs wurde eine Lawine ausgelöst. Die ausgeworfenen Gesteinsbrocken trafen eine Seilbahngondel und verletzten 4 Personen. Ebenfalls beschädigt wurde eine Lodge, aus welcher kurz zuvor etwa 100 Personen evakuiert wurden.


24. Januar 2018: Mayon, Philippinen, 2'462 m. Eine weitere schwere Eruption des Vulkans löste pyroklastische Ströme und bis zu 5 Kilometer hohe Aschewolken aus. Die Lavafontäne am Krater des Vulkans erreichte eine Höhe von bis zu 700 m. Die örtlichen Behörden erweiteren die unmittelbare Gefahrenzone auf einen Radius von 9 km um den Vulkan. Nach letzten Medienberichten haben über 74'000 Einwohner das Umland des Vulkans fluchtartig verlassen. Es liegen vorerst keine Meldungen über Schäden oder Opfer vor.


13. Januar 2018: Mayon, Philippinen, 2'462 m. Eine starke Eruption des Vulkans löste eine Aschewolke mit einer Höhe von über 2'500 m aus. 34'000 Einwohner von umliegenden Dörfern wurden evakuiert. Es liegen keine Meldungen über Schäden oder Opfer vor.


6. Januar 2018: Kadovar, Papua Neu Guinea, 365 m. Beim Vulkan Kadovar auf der gleichnamigen Vulkaninsel (früher bekannt unter dem Namen Blosseville Island) wurden von Bewohnern von Nachbarinseln Aschewolken beobachtet. Die in der Bismarck-See, etwa 25 km nördlich der Küste von Papua Neu Guinea liegende Insel, hat einen Durchmesser von rund 2 km. Die letzte bekannte Aktivität des Vulkans datiert vom 6. bis 19. März 1981, als ebenso wie in den Jahren 1976 bis 1977 orange Verfärbungen des Meeres vor der Küste der Vulkaninsel beobachtet wurden. Inzwischen wurden die rund 600 Bewohner der kleinen Insel evakuiert. Die Aschewolke erreichte eine Höhe von knapp über 2 km.


27. Dezember 2017: Indonesien, Sumatra, Sinabung, 2'460 m. Der stärkste Ausbruch des Vulkans in diesem Jahr führte zu pyroklastischen Strömen mit einer Länge zwischen 3,5 und 4,5 km sowie einer Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 4,3 km. Es sind keine Meldungen über Schäden oder Opfer bekannt.


24. November 2017: Indonesien, Bali, Agung, 2'997 m. Ein Ausbruch des Vulkans entstand eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 1'500 m. Es sind vorerst keine Meldungen über Schäden oder Opfer bekannt.


28. September 2017: Indonesien, Bali, Agung, 2'997 m. Bereits am 22. September wurden am Agung erhöhte seismische Aktivitäten gemessen, worauf von den zuständigen Behörden eine Sicherheitszone von 9 respektive 12 km um den Vulkan erklärt wurde. Auf Satellitenbildern wurden von Vulkanologen neue Gebiete mit erhöhter Temperatur und Risse im Krater entdeckt. Der Austritt von Dampf wurde intensiver und es entstand eine bis zu 200 m hohe Wolke. Am 26. September ereignete sich unter der Nordwest-Flanke des Vulkans ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4,2 in einer Tiefe von 5 km. Dies deutet auf Bewegungen von Magma innerhalb des Vulkans hin. Inzwischen haben sich rund 135'000 Menschen in Evakuationszentren in Sicherheit gebracht. Der letzte grosse Ausbruch des Vulkans ereignete sich vom 18. Februar 1963 bis 27. Januar 1964 und forderte mindestens 1'148 Todesopfer.


23. September 2017: Vanuatu, Ambae Island, Lombenben, 1'496 m. Auf der kleinen Pazifikinsel Ambae hat nach dem Ausbruch des Vulkans Lombenben die Zwangsräumung begonnen. Die gesamte Bevölkerung, 11'000 Kinder, Frauen und Männer, wird nun mit Booten auf Nachbarinseln gebracht. Der Schildvulkan brach zuletzt 2005 aus. Damals mussten 5'000 Personen ihre Häuser verlassen. Es dauerte drei Monate, bis die letzten Anwohner zurückkehren konnten. Am 24. September zeigten Fotos von Aufklärungsflugzeugen der neuseeländischen Luftwaffe eine Aschewolke über dem Vulkan sowie Lavafontänen in einem Krater des Vulkans. Es wurde von heftigem Aschefall in verschiedenen Teilen der Insel berichtet. Am 26. September wurde von der Regierung der Notstand ausgerufen, woraufhin 36 Schulen geschlossen wurden. Am 27. September waren 8'000 Einwohner in 35 Evakuationszentren untergebracht.


13. April 2017: Costa Rica, Poas, 2'708 m. Beim Vulkan Poas ereignete sich die grösste explosive Eruption seit Jahren. Die phreatische Eruption wurde massgeblich durch überhitztes Wasser im Bereich des Kratersees ausgelöst. Die Asche- und Dampfwolke erreichte eine Höhe von 500 bis 1000 m. Lavablöcke mit einem Durchmesser von bis zu 2 m wurden aus dem Krater geschleudert und das Visitor-Center wurde beschädigt. Am 18. April ereignete sich ein weiterer Ausbruch.


25. März 2017: Russland, Kamtschatka, Kambalny, 2'116 m. Der Vulkan ist zum ersten Mal seit 250 Jahren wieder ausgebrochen. Am Samstagmorgen hat der Vulkan eine sechs Kilometer hohe Rauch- und Aschesäule ausgestossen. Die Wolke erstreckte sich auf gut 160 Kilometer über den Pazifik. Die Gegend um den Vulkan ist weitestgehend unbewohnt, womit keine unmittelbare Gefahr für Menschen besteht. Der Kambalny ist der südlichste Vulkan auf der russischen Halbinsel Kamtschatka. Er liegt rund 230 Kilometer südwestlich der Gebietshauptstadt Petropawlowsk.


16. März 2017: Italien, Sizilien, Aetna, 3'330 m. Auf dem Vulkan hat sich eine phreatische Eruption ereignet. Als Folge des Flusses von Lava über ein Eisfeld hat sich eine Dampfexplosion ereignet, bei welcher mehrere Mitglieder einer Touristengruppe und Vulkanologen durch herumfliegende Eis- und Lavabrocken verletzt wurden.


2. März 2017: Italien, Sizilien, Aetna, 3'330 m. Nach einer längeren Ruhephase ist der Vulkan wieder ausgebrochen.


18. Januar 2017: Mexiko, Colima, 3'850 m. In den vergangenen Wochen ist der Vulkan mehrfach ausgebrochen. Seit Herbst 2016 wird eine verstärkte Aktivität beobachtet. Im Dezember gab es drei grosse Eruptionen, bei welchen mehrere Kilometer hohe Aschewolken ausgestossen wurden.


17. Januar 2017: Peru, Sabancaya, 5'967 m. In einer neuen Serie von Explosionen stösst der Vulkan gewaltige Asche- und Rauchwolken aus. Nachdem die Behörden für die Bewohner der Umgebung einen sogenannten „Aschestreualarm“ ausgerufen hatten, erklärte der technische und wissenschaftliche Ausschuss für vulkanisches Risiko-Management nun für 60 Tage den Notfall in den 17 Verwaltungsbezirken. Die meisten dieser Bezirke befinden sich im bei Touristen beliebten Colca-Tal. Der Sabancaya ist der aktivste Vulkan in Peru und Teil einer 20 Kilometer langen Nord-Süd-Kette von drei großen Stratovulkanen.


6. Januar 2017: USA, Fox Inseln, Aleuten, Bogoslof, 150 m. Der Vulkan hat mit einer explosiven Eruption eine weitere Aschewolke in eine Höhe von bis zu 12 km ausgestossen. Mehrere Piloten berichteten von entsprechenden Sichtungen.


3. Januar 2017: USA, Fox Inseln, Aleuten, Bogoslof, 150 m. Nachdem die letzten Ausbrüche des Vulkans 1992 beobachtet wurden, war bis Mitte Dezember 2016 keinerlei Aktivität festzustellen. Am 20. Dezember beobachteten dann plötzlich mehrere Piloten eine Aschewolke mit einer Höhe von bis zu 10,3 km. Die Asche bewegte sich in südliche Richtung. Am 21. Dezember meldeten Satelliten und mehrere seismische Stationen auf umliegenden Vulkanen ein explosives Ereignis. Die Aschewolke erreichte etwa 10,7 km Höhe. Satelliten- beobachtungen ergaben, dass diese beiden Eruptionen das Aussehen der Vulkaninsel dramatisch veränderten. Am Nordostende der ursprünglichen Insel war eine neue, kleine Vulkaninsel entstanden. Am 23. und 26. Dezember ereigneten sich zwei weitere starke explosive Ausbrüche, welche jeweils zu Aschewolken mit einer Höhe von bis zu 9,1 km führten. Da der Vulkan in einer Zone mit regem Flugverkehr liegt, wurden entsprechende Warnungen herausgegeben.


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Update 13 vom 19. Mai 2018: Die Homepage besteht seit 17. Juli 2010 und hat VULKANE zum Thema. Alle Fotos auf meinen Reise-Seiten stammen von mir, alle anderen Fotos stammen von wissenschaftlichen, frei zugänglichen Seiten im Internet oder Pressemitteilungen.
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